Vergessen in Sonneberg

10.08.2016, Sonneberg

An unserem dritten Tag der Lagert(h)our im August 2016 fahren wir nach Sonneberg. Nach knapp zwei Stunden Fahrt sind wir angekommen und treffen eine ehrenamtliche Unterstützerin vor Ort.  Sie hat eine Familie betreut, die bis vor kurzem noch in dem alten Fabrikgebäude wohnte. Dadurch hat sie weiterhin Kontakt zu den anderen Bewohner*innen, die dort untergebracht sind. Abgelegen im Industriegebiet befindet sich die Sammelunterkunft zwischen Bahngleisen und Lagerhallen. Ein Supermarkt liegt in der Nähe. Alle weiteren wichtigen Einrichtungen befinden sich dagegen rund vier Kilometer entfernt in der Stadt. Es gibt die Möglichkeit den Bus bzw. die Bahn zu nutzen, mit den begrenzten Leistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz, ist dies für die Bewohner*innen meist nicht aufzubringen. Die Strecke wird daher in der Regel mit dem Fahrrad, soweit die Menschen eines besitzen, oder zu Fuß zurückgelegt.

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