Buttlar – ein Dorf nimmt Flüchtlinge auf

Gastbeitrag von Radio F.R.E.I.

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Über Nacht kommen in dem kleinen Dorf Buttlar in Thüringen zwei Busse mit Flüchtlingen an. Während ein Teil der Einwohnerinnen und Einwohner gegen die Unterbringung ist, solidarisiert sich der andere Teil mit den Flüchtlingen und hilft wo es geht. Unter anderem organisieren sie eine Art „Bürgerwehr“ die die Unterkunft vor evtl. Neonaziangriffen schützen soll. – Ein Feature von Radio F.R.E.I.

Auf Grund einer Unterlassungsaufforderung wird dieser Beitrag bis zur rechtlichen Klärung hier nicht verfügbar sein.

Foto: Gregor Müller | http://www.gregormueller.net

Buttlar – ein Dorf nimmt Flüchtlinge auf

Es ist langweilig hier, man kann nur schlafen.

04.08.2015, Wenigenlupnitz

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Das kleine Auto schiebt sich durch die sanft gewellte Landschaft – wir haben die Autobahn verlassen und fahren auf die Hörselberge zu. Windräder drehen sich scheinbar lautlos über wogenden Feldern. Fachwerkhäuser sind hübsch zu recht gemacht und verbreiten eine heimelige Atmosphäre.

Am Wochenende führt für die Asylsuchenden kein Weg aus dieser Idylle heraus – Busse fahren nur von Montag bis Freitag aus Wenigenlupnitz ab.

Die Gemeinschaftsunterkunft ist in einem ehemaligen Rittergut eingerichtet worden, seit dem Frühjahr leben dort Flüchtlinge aus Eritrea, Somalia, Serbien, Irak, Syrien und anderen Nationen.

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Es ist langweilig hier, man kann nur schlafen.